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Polystyrol - Dämmstoff mit sehr guten Eigenschaften

Polystyrol ist den meisten Menschen unter dem Namen Styropor bekannt. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um die korrekte chemische Bezeichnung, sondern um einen Markennamen, der sich im Laufe der Zeit als umgangssprachlicher Begriff etabliert hat. Platten aus Styropor eignen sich hervorragend zur Dämmung von Wänden, Dächern und Zwischendecken, sowie zur äußeren Dämmung der Fassade, auch im direkten Kontakt mit dem Erdboden. Produkte aus Styropor werden auch als EPS bezeichnet. Dies bedeutet expandiertes Polystyrol. In diesem Artikel möchten wir Ihnen gerne weitere Informationen zu diesem Dämmstoff vermitteln.

Warum ist EPS so ein beliebter Dämmstoff?

EPS hat sehr gute Eigenschaften, die es zur Verwendung als Platten zur Dämmung prädestiniert. Aus rein thermophysikalischer Sicht bieten Luftleere Räume keine Wärmeleitfähigkeit. Ebenso verhält es sich bei mit Gas gefüllten Räumen. Styropor ist im Prinzip eine Ansammlung von Tausenden gasgefüllten Räumen in Form von winzigen Kügelchen, die durch ein spezielles Herstellungsverfahren miteinander verbunden werden. So begründen sich die hervorragenden Eigenschaften zur Dämmung.

Weiterhin ist EPS sehr günstig. Die Kosten für die Isolierung eines Einfamilienhauses bleiben also im überschaubaren Rahmen und stehen in keinem Verhältnis zum Vorteil. Die Platten lassen sich sehr leicht verarbeiten und mit geringem Aufwand auf die richtige Größe bringen, die je nach Dämmart benötigt wird. Zusätzlich zur Wärmedämmung bieten die Platten und Produkte aus Styropor auch eine Trittschalldämmung.

Wie wird Polystyrol hergestellt?

Die Hersteller bekommen den Grundbaustoff dieses Dämmmaterials in Form eines Granulats geliefert. Dieses Granulat wird in einem speziellen Verfahren mit ca. 90 Grad heißem Wasserdampf bearbeitet. Dadurch quillt es um das 20 bis 50-fache der ursprünglichen Größe auf. Diese gequollenen Granulatkugeln oder Schaumstoffperlen werden nun in Blöcke oder Platten gepresst, die dann entsprechend als Dämmung weiterverarbeitet werden können. Je nachdem, welche Eigenschaften das Material später haben soll, bestimmt dies die Dauer, die Temperatur und den Druck während des Pressvorgangs. Auch die verwendeten Maschinen entscheiden darüber, die stark die Dämmleistung später sein wird.

Welche Nachteile haben die EPS Dämmplatten?

Obwohl die Dämmplatten sehr stark isolierende Eigenschaften haben, bringen sie auch einige Nachteile mit, die wir ebenfalls erwähnen möchten. Die UV Beständigkeit ist stark eingeschränkt. Werden die Produkte aus Styropor im Außenbereich verwendet, kann die starke Sonneneinstrahlung Brüchigkeit und Risse verursachen. Weiterhin bestehen die Dämmmaterialien aus fossilem Brennstoff. Erdöl ist nur begrenzt verfügbar, weshalb Sie als Bauherr und Immobilienbesitzer darüber nachdenken sollten, ob mineralische Dämmstoffe nicht vorteilhafter für das ökologische Gleichgewicht sind.

Produkte aus Steinwolle beispielsweise haben ebenfalls eine stark isolierende Eigenschaft und lassen sich auch sehr gut verarbeiten. Zusätzlich bieten sie einen naturgegebenen Brandschutz, der bei Kunststoffplatten erst durch das gesundheitsschädliche HBCD hinzugefügt werden muss.

Wärmedämmung durch Beyer Dämmtechnik

Wenn Sie Fragen zu einer Wärmdämmung mit Polystyrol haben, können Sie uns gerne jederzeit eine E-Mail schreiben. Unser kompetentes Team wird sich sofort um Ihre Anliegen kümmern. Selbstverständlich sind wir während der Geschäftszeiten auch telefonisch für Sie erreichbar. Sprechen Sie uns einfach an und wir werden gemeinsam eine passende und maßgeschneiderte Lösung für Ihre Immobilie finden.