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U-Werte bei der Wärmedämmung - Wichtiger Faktor in der EnEV

Wenn Sie ihr Haus mit einer Wärmedämmung ausstatten möchten, werden Sie mit Begriffen wie U-Werte, Wärmedurchgangskoeffizient, Wärmedämmeigenschaft und EnEV konfrontiert. Dies alles sind Fachbegriffe, die wir als Fachbetrieb für Wärme und Energie täglich benutzen. Damit auch Sie sich schnell zurechtfinden, möchten wir Ihnen die wichtigsten Begriff in diesem Artikel erläutern.

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Wärmedämmeigenschaft mit geregelter DIN Norm

Der U-Wert ist der sogenannte Wärmedurchgangskoeffizient. Früher wurde dieser Wert in der Bauphysik auch als k-Wert bezeichnet. Dabei handelt es sich um ein festes Maß für den Durchgang der Wärme eines Fluids durch einen massiven Körper, hinein in ein zweites Fluid mit einer anderen Temperatur. Das Fluid kann ein Gas oder eine Flüssigkeit sein. Es wird also gemessen, wie Wärmedurchlässig ein fester Körper ist und wie sich dies auf die Temperaturen der aufeinandertreffenden Gase auswirkt. So lässt sich die Wärmedämmeigenschaft einer Wand, einer Decke oder des Daches ermitteln. Die U-Werte werden im Wesentlichen durch die Wärmeleitfähigkeit und die Dickes eines bestimmten Materials bestimmt. Doch auch die Wärmerückstrahlung eines Materials kann diese Werte beeinflussen.

Je höher der U-Wert einer Wärmedämmung ist, desto schlechter ist die Wärmedämmeigenschaft

Je niedriger der U-Wert einer Dämmung ist, desto besser die Wärmedämmeigenschaft

Was regelt die EnEV?

In der EnEV finden Bauherren, Architekten und Immobilienbesitzer zahlreiche Vorschriften und Richtlinien, mit welchen U-Werten ein Haus ausgestattet sein muss, um nach heutigem Stand verkehrstauglich zu sein. Hier sind DIN Normen enthalten, sowie Fristen und Regeln zu deren Umsetzung. Die EnEV wurde ins Leben gerufen, um Energie effizienter nutzen zu können und die Umwelt aus ökologischer Sicht zu entlasten.

Es gibt beispielsweise Richtwerte, die bei der Wärmedämmung nicht überschritten werden dürfen:

  • Fenster, Dachfenster und Glasdächer: 1,3 W/(m²k)
  • Außentüren: 1,8 W/(m²k)
  • Dachflächen. Dachgauben und Wände gegen unbeheizte Räume: 0,24 W/(m²k)
  • Abgedichtete Dachflächen: 0,20 W/(m²k)
  • Kellerdecken auf unbeheizten Räumen: 0,30 W/(m²k)

Dies sind nur einige Beispiele, wie der Wärmedurchgangskoeffizient die Art und Weise der Dämmung beeinflusst. Diese U-Werte müssen auf jeden Fall eingehalten werden, damit das Haus keine unnötige Wärme verliert und somit Energie vergeudet.


Weiterhin gibt es einige DIN Normen, die ebenfalls festlegen, welche Wärmedämmeigenschaft ein Dämmstoff bzw. Bauteil haben muss. Die DIN V 18599 enthält beispielsweise alle Informationen zur energetischen Bewertung von Gebäuden.

Warum die U-Werte auch für Sie als Immobilienbesitzer Sinn machen

Der große Vorteil für Sie liegt natürlich in der deutlich effizienteren Nutzung der Energie. Sie sparen dadurch Heizkosten und erzeugen ein insgesamt besseres Raumklima im gesamten Wohnbereich. Dadurch fühlen Sie sich wohl. Mit einer professionell durchgeführten Wärmedämmung steigern sie gleichzeitig den Marktwert Ihrer Immobilie und sorgen für einen Erhalt der Bausubstanz. Feuchtigkeit und Schimmelbildung haben bei einem gut isolierten Haus kaum eine Chance. Wärmebrücken werden weitestgehend entfernt.


Wenn Sie Fragen zu EnEV oder einer anderen DIN Norm haben, sprechen Sie uns einfach an. Wir von Beyer Dämmtechnik sind ein Fachbetrieb für die Dämmung von Immobilien und können Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.