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Wärmedämmverbundsysteme werden durch einen Mitarbeiter von Beyer Dämmtechnik angebracht

WDVS Systeme bei Beyer Dämmtechnik

Das WDV System ist ein System zur Dämmung von Gebäudeaußenwänden. In der Umgangssprache werden die Verbundsysteme auch Thermohaut oder Vollwärmeschutz genannt. Dies ist allerdings nicht der Wahrheit entsprechend und daher irreführend, weshalb diese Bezeichnungen vermieden werden sollten. Verbundsysteme bieten zwar einen Vollwärmeschutz, doch nicht jeder Vollwärmeschutz ist gleichzeitig ein Wärmedämmverbundsystem. Mineralische Dämmstoffe wie Steinwolle, Mineralschaum und Gipsschaum, aber auch Dämmmaterialien aus Kunststoff wie Polystyrol sind für den Einsatz im System zum Dämmen geeignet.

Das Problem, welches bei der Verwendung von WDVS entstehen kann, ist die gesundheitliche Belastung, die durch die Nutzung verschiedener Chemikalien und brandgefährdeter Materialien entstehen kann. Hierzu zählen Biozide, HBCD und Polystyrol. Polystyrol, auch Styropor genannt, muss durch HBCD Feuerfest gemacht werden, was durch Ausgasungen schlecht für das Wohnklima und die Umwelt sein kann. Ebenso gibt es Kritik an der Sanierung von verzierten Altbauten, die durch das Wärmedämmverbundsystem in der Optik stark verändert werden. Wir geben Ihnen in diesem Artikel weitere Informationen.

WIE WIRD DAS WÄRMEDÄMMVERBUNDSYSTEM VERWENDET?

Um die Dämmung eines WDVS an der Fassade zu befestigen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Hierzu stehen folgende Techniken zur Verfügung:


- Verkleben

- Verdübeln

- Verkleben + Verdübeln

Montage per Schienensystem

In den häufigsten Fällen wird aber die Klebe-Dübel Technik beim Dämmen verwendet, um den Dämmstoff auf der Fassade zu befestigen. Die verwendeten Dübel nennen sich Tellerdübel, die eine ausreichend große Fläche bieten, um die Dämmung zu halten.


Die Dämmplatten weisen ein Gewicht von weniger als 10 Kilogramm je Quadratmeter auf. Um die Dämmung zu befestigen, tragen wir den speziellen Klebemörtel sorgfältig und ganzflächig auf. Je nachdem, welches Wärmedämmverbundsystem wir verwenden, muss der Klebeanteil 40 bis 100 Prozent betragen.

WANN WIRD EIN WÄRMEDÄMMVERBUNDSYSTEM ZUSÄTZLICH VERDÜBELT?

Besonders in Wohngebieten und Regionen mit hohen Windlasten und besonderen Extremen in der Wetterlage ist eine zusätzliche Verdübelung des WDVS üblich. Ob und welche Dübel verwendet werden müssen, steht zusammen mit weiteren Informationen in der bauaufsichtlichen Zulassung des Herstellers. Um ein Ausbrechen der Dämmung durch Windsog zu verhindern, sorgen die Dübel für zusätzlichen Halt.